Wie erstelle und stelle ich ein WordPress-Backup her?

WordPress 3 Min. Lesezeit

Eine WordPress-Seite besteht aus zwei Teilen, und die Sicherung muss beide Teile umfassen:

  • Zu den Dateien gehören: das WordPress-Kernprogramm, die WordPress-Themes, die Plugins sowie die im Ordner „wp-content/uploads“ gespeicherten hochgeladenen Bilder und Dokumente und die Datei „wp-config.php“;
  • Aus der Datenbank: Einträge, Seiten, Einstellungen, Benutzer sowie – im Online-Shop – Bestellungen.

Tägliche Datensicherung auf dem Hosting

Auf unseren cPanel- und WordPress-Hosting-Paketen erstellen wir täglich Backups; bei cPanel-Hosting werden die Backups an einem geografisch getrennten Standort gespeichert. In cPanel können Sie über die JetBackup-Oberfläche selbst einen früheren Tageszustand wiederherstellen, sei es auch nur eine einzelne Datei oder Datenbank; die einzelnen Schritte werden im Artikel zur Wiederherstellung von Dateien und Datenbanken aus Backups erläutert. Dies ist die einfachste Lösung, wenn ein Fehler aufgetreten ist und Sie wissen, an welchem Tag die Seite noch funktioniert hat.

Sichern mit WP Toolkit

Vor einem Update oder einer größeren Änderung können Sie im WP Toolkit mit einem Klick eine Sicherung erstellen:

  1. Öffnen Sie im cPanel den Menüpunkt „WP Toolkit“.
  2. Klicken Sie auf der Seite „WordPress-Installation“ auf den Punkt „Sichern / Wiederherstellen“ (Back Up / Restore).
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Sichern“ (Back Up). Die Sicherung umfasst sowohl die Dateien als auch die Datenbank.

Dort können Sie das Backup auch wiederherstellen oder herunterladen. Wenn Sie eine Änderung vor der Live-Schaltung testen möchten, bietet die Testumgebung noch mehr Sicherheit; siehe: Einrichten einer WordPress-Staging-Umgebung mit WP Toolkit.

Sichern mit einem Plugin

Plugins wie UpdraftPlus und Duplicator erstellen zeitgesteuerte Backups und können diese auch auf einen externen Speicherort (z. B. Google Drive, Dropbox oder einen S3-kompatiblen Speicherort) hochladen. Auf diese Weise verfügen Sie über eine vom Hosting-Anbieter unabhängige Kopie. Speichern Sie die Backups nicht im Ordner „public_html“, da sie von dort aus von jedem heruntergeladen werden können, der deren Namen erraten kann.

Manuelle Sicherung

  • Dateien: Komprimieren Sie den WordPress-Ordner im cPanel-Dateimanager und laden Sie die ZIP-Datei herunter; alternativ können Sie die Datei auch per FTP herunterladen.
  • Datenbank: Wählen Sie in phpMyAdmin die Datenbank aus und speichern Sie sie auf der Registerkarte „Exportieren“ als SQL-Datei.

Wenn Sie über einen SSH-Zugang verfügen, können Sie die Daten auch schnell über die Befehlszeile sichern. Auf unseren cPanel-Servern funktioniert „wp db export“ nicht (die PHP-Funktion „proc_open“ ist deaktiviert); speichern Sie die Datenbank daher mit dem Befehl „mysqldump“; die einzelnen Schritte werden im Artikel zur Verwendung von WP-CLI beschrieben. Welches Backup-Plugin wozu dient und warum der Speicherort des Backups von Bedeutung ist, zeigt der Vergleich der Backup-Plugins.

Ein separater Artikel befasst sich mit der Sicherung des gesamten cPanel-Kontos.

Wiederherstellung

  • Stellen Sie die Dateien und die Datenbank stets auf denselben Zeitpunkt zurück; wenn Sie nur eines davon wiederherstellen, kann es zu Fehlfunktionen der Website kommen (beispielsweise aufgrund fehlender Bilder oder Plugins).
  • Die Wiederherstellung überschreibt alle seitdem entstandenen Daten (neue Einträge, Kommentare, Bestellungen); sichern Sie diese daher zuvor, insbesondere wenn Sie einen Online-Shop betreiben.
  • Wenn Sie das Backup auf einer anderen Domain wiederherstellen, ersetzen Sie bitte auch die alten Adressen in der Datenbank, zum Beispiel: wp search-replace 'https://regi.hu' 'https://uj.hu'. Dies ist auch bei einem Umzug erforderlich; siehe den Artikel über den Umzug einer WordPress-Seite zu aWh.

Probieren Sie es doch einmal aus

Ein Backup ist nur dann von Nutzen, wenn sich daraus eine Wiederherstellung durchführen lässt. Führen Sie von Zeit zu Zeit eine Wiederherstellung in einer Testumgebung durch und überprüfen Sie, ob alle Daten vorhanden sind.

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