Serverseitiger Schutz: Wie schützen Sie Ihre Website?

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Wenn Ihre Website gehackt wird oder nicht mehr erreichbar ist, ist dann der Hosting-Anbieter oder Sie selbst für die mangelnde Sicherheit verantwortlich? Die serverseitige Sicherheit hängt nicht von einem einzigen Schalter ab: Sie erfordert das abgestimmte Zusammenspiel mehrerer Ebenen sowie eine klare Aufgabenteilung. Der integrierte Schutz des Webhostings ist eine wichtige Grundlage, erstreckt sich jedoch nicht unbedingt auf die von Ihnen installierten Plugins, Passwörter oder die Aktualisierung des auf dem VPS laufenden Betriebssystems.

Es ist nicht immer eindeutig, wofür der Anbieter zuständig ist und was in den Aufgabenbereich des Betreibers fällt. Bei Shared Hosting und VPS können sich die Zuständigkeiten unterscheiden, daher empfiehlt es sich, dies vor der Auswahl zu klären. HTTPS, die Zwei-Faktor-Authentifizierung und Backup sind ebenfalls nützliche Sicherheitsmaßnahmen, doch es ist wichtig, deren Funktionsweise zu kennen und die Einstellungen regelmäßig zu überprüfen.

In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ebenen der serverseitigen Sicherheit, die Aufgaben des Anbieters und des Kunden sowie über Maßnahmen zur Minderung des Risikos von Hackerangriffen, Malware-Infektionen und Dienstausfällen. Sie erhalten praktische Checklisten zur Überprüfung Ihres Webhostings oder VPS, damit Sie sowohl in einer cPanel-Umgebung als auch bei der Verwaltung Ihres eigenen Servers wissen, worauf Sie achten sollten.

Was bedeutet serverseitiger Schutz und was schützt er eigentlich?

Der serverseitige Schutz umfasst die Gesamtheit der technischen Maßnahmen und betrieblichen Vorgehensweisen, die das Risiko eines unbefugten Zugriffs auf die auf dem Server gespeicherten Daten und die dort ausgeführten Dienste sowie das Risiko von Malware und Ausfällen mindern. Es handelt sich dabei nicht um ein einzelnes Programm oder eine einzelne Einstellung, sondern um mehrere, sich gegenseitig ergänzende Schutzebenen.

Der Umfang der Sicherheitsmaßnahmen hängt davon ab, welche Systemkomponente betrachtet wird. Der Schutz des Betriebssystems und der Netzwerkeinstellungen des Servers fällt unter den Bereich der Serversicherheit, während der Schutz des Codes der Website und seiner Komponenten zur Anwendungssicherheit gehört. Der Schutz der Benutzerkonten hängt von der ordnungsgemäßen Verwaltung von Passwörtern und Berechtigungen ab, während der Schutz der Endgeräte – beispielsweise des Computers, der zur Verwaltung der Website verwendet wird – eine separate Aufgabe darstellt. Wenn eine unbefugte Person Zugriff auf ein Konto erlangt, verhindern die anderen Schutzebenen des Servers allein nicht unbedingt den Missbrauch.

In der Praxis umfasst der serverseitige Schutz unter anderem folgende Bereiche:

  • Zugriffsverwaltung: Legt fest, wer mit welchen Berechtigungen auf das Control Panel, die Dateien oder den Server zugreifen darf. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung fügt dem Anmeldevorgang einen zusätzlichen Sicherheitsschritt hinzu.
  • Updates: Das Auf-dem-neuesten-Stand-Halten des Betriebssystems, des Control Panels und der Anwendungen kann dazu beitragen, bereits bekannte Fehler zu beheben.
  • Netzwerkkontrolle: Die Regulierung der Erreichbarkeit von Verbindungen und Diensten kann das Risiko unnötig offener Zugangspunkte mindern.
  • Backup: Dieses kann bei der Wiederherstellung von Daten nach einem Vorfall oder einem technischen Fehler helfen. Bitte überprüfen Sie, ob die Sicherungen tatsächlich verfügbar sind und wiederhergestellt werden können.

Diese Maßnahmen verringern das Risiko, machen das System jedoch nicht unangreifbar. Die Einstellungen, Updates und Sicherungen müssen regelmäßig überprüft werden.

Worin unterscheidet sich der Serverschutz von der SSL/TLS-Verschlüsselung?

HTTPS schützt den Traffic zwischen dem Browser und der Website durch SSL/TLS-Verschlüsselung, wodurch es schwieriger wird, die übertragenen Informationen unterwegs abzufangen. Dies behebt jedoch keine Fehler in der Anwendung, schützt nicht vor schwachen Passwörtern und ersetzt weder Updates noch Backups. SSL/TLS ist ein Bestandteil eines umfassenderen Sicherheitssystems. Weitere Einzelheiten finden Sie auf der Seite, auf der HTTPS und SSL-Zertifikate vorgestellt werden.

Mit welchen Bedrohungen muss ein Website-Betreiber rechnen?

Unbefugter Zugriff, Malware und Erpressungsprogramme können Konten, Dateien oder den Betrieb des Dienstes gefährden. Das Ziel eines Denial-of-Service-Angriffs ist es, die Erreichbarkeit zu beeinträchtigen. Phishing, also das Ausspähen von Daten, ist keine serverseitige Funktion, sondern ein Risiko für den Nutzer: Mit irreführenden Nachrichten wird versucht, Zugangsdaten zu erlangen. Achten Sie daher neben den Server-Einstellungen auch auf den Schutz der Zugänge und der Geräte, mit denen diese verwaltet werden.

Die Ebenen der serverseitigen Sicherheit: Zugriff, Aktualisierung, Netzwerk und Datensicherung

Serverseitiger Schutz funktioniert nur dann zuverlässig, wenn er sich nicht auf ein einziges Mittel stützt. Zugriffsverwaltung, regelmäßige Updates, Netzwerküberwachung und Datenwiederherstellung bewältigen gemeinsam verschiedene Risiken. Eine Firewall kann beispielsweise bestimmte Netzwerkverbindungen einschränken, ersetzt jedoch weder sichere Kontoeinstellungen noch die Datensicherung.

Die Maßnahmen müssen an Ihre Hosting-Art und Ihren Verantwortungsbereich angepasst werden. Bei Shared Hosting verwaltet der Anbieter einen Teil der Serverumgebung, während bei VPS die Aufgabenteilung vom jeweiligen Servicemodell abhängt. Klären Sie im Voraus, wer das Betriebssystem aktualisiert und wer für die Wartung der Anwendungen zuständig ist.

Zugriffsverwaltung und Software-Updates

Richten Sie für jeden, der Zugriff auf das Control Panel oder den Server benötigt, ein eigenes Konto ein. Auf diese Weise können Sie die Berechtigungen an die jeweiligen Aufgaben anpassen und bei Bedarf den Zugriff für einzelne Benutzer gesondert widerrufen. Sofern verfügbar, schützt die Zwei-Faktor-Authentifizierung den Zugriff durch einen zusätzlichen Sicherheitsschritt, ersetzt jedoch weder ein starkes Passwort noch eine angemessene Berechtigungsverwaltung.

Updates können bekannte Fehler im Betriebssystem, im Control Panel und in den Anwendungen Ihrer Website beheben. Bei einem VPS sollten Sie prüfen, ob es Ihre Aufgabe ist, das System und die installierte Software auf dem neuesten Stand zu halten. Bei Shared Hosting sollten Sie sich erkundigen, welche Aufgaben im Bereich des Serverbetriebs in den Zuständigkeitsbereich des Anbieters fallen und welche Anwendungen Sie selbst aktualisieren müssen.

Firewall, Virenschutz und Backup-Lösung

Anhand von Firewall-Regeln werden Netzwerkverbindungen zugelassen oder eingeschränkt. Ihr Ziel ist es, unnötige Zugriffe einzudämmen, nicht jedoch, jeden Angriff garantiert zu verhindern. Die Malware-Erkennung kann dabei helfen, verdächtige Dateien oder Aktivitäten zu identifizieren, während die Datensicherung der Wiederherstellung von Daten dient. Keine der beiden Lösungen kann die andere ersetzen.

Erkundigen Sie sich beim Anbieter, wie oft Backups erstellt werden, wie lange diese aufbewahrt werden und unter welchen Bedingungen eine Wiederherstellung möglich ist. Machen Sie sich auch mit dem Ablauf der Wiederherstellung vertraut, denn ein Backup ist nur dann von praktischem Nutzen, wenn es im Bedarfsfall auch genutzt werden kann. Die Checkliste zur Website-Sicherheit der CISA kann Ihnen weitere Anhaltspunkte für die Überprüfung des Schutzes Ihres Webservers und Ihrer Anwendungen liefern.

Wenn Sie mehr Freiheit bei der Konfiguration benötigen, sehen Sie sich die Möglichkeiten der KVM-VPS an und klären Sie zuvor, welche Betriebsaufgaben der Anbieter übernimmt und welche Ihnen selbst obliegen.

Shared Hosting oder VPS: Wie ändern sich die Sicherheitsanforderungen?

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Webhostings nicht nur die Ressourcen und die Zugriffsmöglichkeiten. Klären Sie auch, wie sich die Betriebs- und Sicherheitsaufgaben zwischen Ihnen und dem Anbieter aufteilen. Ein höherer Grad an Zugriffskontrolle kann auch mehr eigenständige Konfigurationen und Wartungsarbeiten bedeuten. Kein Hosting-Modell ist in jeder Anwendungssituation sicherer als das andere: Die richtige Wahl hängt von Ihren Anforderungen, Ihren technischen Kenntnissen und den Nutzungsbedingungen ab.

Webhosting-Typ Typische Haftungsgrenze Was sollten Sie überprüfen?
Geteiltes Webhosting Der Anbieter stellt die Shared-Hosting-Umgebung bereit, während der Kunde in der Regel seine eigene Website und sein Konto verwaltet. Wer aktualisiert das Betriebssystem, das Control Panel und die von Ihnen installierten Anwendungen?
VPS-Hosting Ein virtueller Server kann Ihnen zwar mehr Unabhängigkeit bieten, doch die Verwaltung des Betriebssystems und der installierten Software kann eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Welche System- und Sicherheitsaufgaben umfasst der Dienst genau?
Dediziertes Webhosting Der Kunde hat die ausschließliche Nutzung der Serverressourcen, doch dies allein bestimmt nicht, wer die Administration übernimmt. Wer ist für Updates, Zugriffsrechte, Netzwerkeinstellungen und Datensicherungen zuständig?

Der Haftungsumfang hängt bei allen Dienstleistungen vom jeweiligen Paket und Vertrag ab. Die Tabelle dient lediglich als allgemeine Orientierungshilfe und ersetzt nicht die Überprüfung der jeweiligen Nutzungsbedingungen.

Was kann der Anbieter im Falle von Shared Hosting verwalten?

Beim Shared Hosting stellt der Anbieter die gemeinsame Infrastruktur bereit, während Sie für Ihre eigene Website, Ihre Konten und die Einstellungen der von Ihnen installierten Plugins verantwortlich sind. Die genauen Grenzen können je nach Dienst variieren; gehen Sie daher bitte nicht davon aus, dass das Webhosting automatisch alle Aufgaben auf Website-Ebene abdeckt. Die verfügbaren Lösungen können Sie auch in der Übersicht über die Webhosting-Dienste einsehen.

Wann ist ein VPS oder ein dediziertes Webhosting sinnvoll?

Sollten die Ressourcenanforderungen Ihrer Anwendung oder der erforderliche Konfigurationsspielraum die Möglichkeiten eines Shared Hostings übersteigen, sind ein VPS oder ein dediziertes Webhosting möglicherweise die geeignetere Lösung. Prüfen Sie zudem, ob die Verfügbarkeit des für die regelmäßige Administration erforderlichen technischen Wissens und der entsprechenden Kapazitäten gegeben ist. Bei einem VPS können beispielsweise die Aktualisierung und die sichere Konfiguration des Betriebssystems – je nach Servicemodell – in Ihrer Verantwortung liegen. Zur Einschätzung der Risiken Ihrer Anwendungen bieten die OWASP-Risikokategorien für Webanwendungen weitere Anhaltspunkte.

Checkliste zum Serverschutz: Was sollten Sie vor einem Angriff oder einem Fehler tun?

Zur serverseitigen Sicherheit gehört auch die rechtzeitige Vorbereitung. Wenn Sie wissen, wo sich die Backups befinden, wie Sie den Anbieter benachrichtigen können und welche Zugriffsrechte Sie überprüfen müssen, können Sie im Falle eines Vorfalls schneller und strukturierter reagieren. Gehen Sie die folgende Checkliste durch und notieren Sie sich die Antworten.

  1. Überprüfen Sie die Konten: Sehen Sie sich an, wer Zugriff auf das Hosting, das Control Panel und die Website-Verwaltung hat. Entziehen Sie nicht mehr benötigte Zugriffsrechte und prüfen Sie, ob die Zwei-Faktor-Authentifizierung verfügbar ist.
  2. Klären Sie die Aufgaben im Zusammenhang mit Updates: Legen Sie fest, wer für die Aktualisierung des Betriebssystems, des Control Panels, der Website und der Plugins zuständig ist. Fragen Sie bei einem VPS ausdrücklich nach der Verwaltung des Server-Betriebssystems.
  3. Informieren Sie sich über die Datensicherungen: Erkundigen Sie sich, welche Daten gesichert werden, wie oft dies geschieht und wie lange die Sicherungskopien verfügbar sind.
  4. Testen Sie die Wiederherstellung: Klären Sie bereits vor dem Auftreten eines Fehlers den Ablauf und die Bedingungen der Wiederherstellung. Überprüfen Sie nicht nur, ob ein Backup vorhanden ist, sondern auch, ob dieses für die Wiederherstellung der Website verwendet werden kann.
  5. Erfahren Sie, wo Sie die Benachrichtigungen finden: Prüfen Sie, über welche Benutzeroberfläche oder an welche E-Mail-Adresse Sie Benachrichtigungen über Störungen des Dienstes erhalten und wo Sie Störungen melden können.

Welche Fragen sollten Sie Ihrem Hosting-Anbieter stellen?

Erkundigen Sie sich nach der Häufigkeit der Backups, der Aufbewahrungsdauer und dem Wiederherstellungsprozess. Klären Sie, welche Aufgaben im Bereich des Infrastrukturschutzes und der Aktualisierungen der Anbieter übernimmt und welche Ihnen obliegen. Suchen Sie die zum Paket gehörende Sicherheitsdokumentation oder fragen Sie nach, wo diese erhältlich ist. Halten Sie die Antworten an einem Ort fest, beispielsweise in den internen Betriebsanweisungen.

Was sollten Sie bei einem Sicherheitsvorfall als Erstes tun?

Notieren Sie sich den Zeitpunkt der Feststellung sowie die Symptome, beispielsweise die Fehlermeldung, die betroffenen Bereiche der Website oder ungewöhnliche Kontoaktivitäten. Nutzen Sie anschließend den offiziellen Fehlermeldungskanal des Anbieters und übermitteln Sie die gesammelten Informationen. Löschen Sie keine Protokolle oder Sicherungskopien, solange die Ursachen noch geklärt werden. Passen Sie die Passwortänderung und den Entzug von Zugriffsrechten an die betroffenen Systeme an und überprüfen Sie auch die Website-Konten.

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Webhostings auch die Aufteilung der Aufgaben. Die Übersicht über die Webhosting-Lösungen von aWh kann Ihnen dabei helfen, die verfügbaren Hosting-Arten zu vergleichen.

Inwiefern steht das Hosting von aWh im Zusammenhang mit dem serverseitigen Schutz?

Bei der Auswahl des passenden Webhostings sollten Sie neben dem Ressourcenbedarf auch berücksichtigen, wie viel Verwaltungsaufwand Sie selbst übernehmen möchten und welche Sicherheitsfunktionen Sie benötigen. Das Angebot von aWh umfasst Webhosting, cPanel-Hosting, VPS und dediziertes Webhosting. Diese bieten unterschiedliche Verwaltungsmöglichkeiten, doch das Sicherheitsniveau wird nicht allein durch die Art des Hostings bestimmt. Sowohl die Nutzungsbedingungen als auch die von Ihnen durchgeführten Wartungsmaßnahmen spielen eine Rolle.

Welchen aWh-Hosting-Typ sollten Sie in Betracht ziehen?

Wenn Sie Ihre Website über eine grafische Benutzeroberfläche verwalten möchten, kann ein cPanel-Hosting-Paket ein geeigneter Ausgangspunkt sein. cPanel sorgt für mehr Übersicht bei der Verwaltung des Webhosting-Konfigurations-Managements, übernimmt jedoch nicht automatisch alle Aufgaben zur Website-Pflege. Die Einzelheiten des Dienstes können Sie in der Präsentation zum cPanel-Hosting von aWh einsehen.

Bei höherem Ressourcenbedarf oder wenn Sie mehr Freiheit bei der Konfiguration wünschen, sollten Sie den Einsatz eines VPS in Betracht ziehen. Die größere Kontrolle kann jedoch mit einem höheren Verwaltungsaufwand verbunden sein, beispielsweise durch die Aktualisierung des Betriebssystems und der Anwendungen. Dediziertes Webhosting ist ebenfalls eine Option, doch die Trennung der Serverressourcen bedeutet an sich noch nicht, dass der Anbieter alle Verwaltungs- oder Sicherheitsaufgaben übernimmt. Klären Sie vor Ihrer Entscheidung genau, was im Rahmen des jeweiligen Dienstes enthalten ist.

Welche Sicherheitsfunktionen sollten Sie vor der Auswahl prüfen?

Achten Sie bei der Überprüfung der serverseitigen Sicherheitsmaßnahmen nicht nur auf die Bezeichnungen der Funktionen. Erkundigen Sie sich auch, ob diese in dem jeweiligen Angebot verfügbar sind und unter welchen Bedingungen sie genutzt werden können:

  • Backup und automatische Datensicherung: Welche Daten werden gesichert, wie oft und wie kann eine Wiederherstellung beantragt werden?
  • HTTPS: Ist dies Teil der von Ihnen gewählten Lösung, und müssen Sie irgendwelche Einstellungen vornehmen?
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung: In welchen Benutzeroberflächen lässt sie sich aktivieren?
  • KI-Sicherheitssystem: Was genau wird überprüft, welche Bedrohungen werden abgedeckt und in welchen Paketen ist es erhältlich?

Die Verfügbarkeit und die Nutzungsbedingungen dieser Funktionen können je nach Paket variieren. Bitte überprüfen Sie diese daher in der Leistungsbeschreibung oder erkundigen Sie sich beim Anbieter. Sehen Sie sich die Webhosting-Lösungen von aWh an und wählen Sie die Option aus, die Ihren Anforderungen sowie den von Ihnen zu übernehmenden Betriebsaufgaben entspricht.

Stärken Sie den Schutz Ihrer Website durch eine bewusste Entscheidung

Der serverseitige Schutz besteht aus mehreren, sich gegenseitig ergänzenden Ebenen: Zugriffsverwaltung, regelmäßige Updates, Netzwerküberwachung und wiederherstellbare Backups. Keine dieser Maßnahmen kann die anderen ersetzen. Die Wirksamkeit des Schutzes hängt auch davon ab, welche Aufgaben genau Sie und der Hosting-Anbieter übernehmen.

Bei Shared Hosting, cPanel-Hosting, VPS und dediziertem Webhosting können der Verwaltungsspielraum und die Aufteilung der Aufgaben variieren. Prüfen Sie vor der Auswahl, wer für die Updates verantwortlich ist, welche Sicherungs- und Wiederherstellungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen und ob die für Sie wichtigen Funktionen, wie beispielsweise HTTPS und die Zwei-Faktor-Authentifizierung, im gewählten Paket enthalten sind.

Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Webhosting-Branche bietet aWh verschiedene Hosting-Lösungen an. Die Verfügbarkeit von Backup, HTTPS und Zwei-Faktor-Authentifizierung kann je nach Paket variieren; daher empfiehlt es sich, diese im Voraus zu überprüfen. Sehen Sie sich die Webhosting-Lösungen von aWh an und wählen Sie die für Sie passende aus, basierend auf Ihrem Ressourcenbedarf, Ihren technischen Kenntnissen und den Betriebsaufgaben, die Sie übernehmen können.

Häufig gestellte Fragen zur serverseitigen Sicherheit

Was bedeutet serverseitiger Schutz?

Der serverseitige Schutz umfasst die Gesamtheit der Maßnahmen, die der Sicherheit des auf dem Server laufenden Systems, der dort gespeicherten Daten und der Bereitstellung der Website dienen. Dazu können die Zugriffskontrolle, Software-Updates, die Überwachung des Netzwerkverkehrs sowie das Backup gehören. Die Aufgaben werden je nach Art und Bedingungen des Dienstes zwischen dem Hosting-Anbieter und dem Betreiber aufgeteilt.

Reicht HTTPS für die Sicherheit einer Website aus?

Nein, HTTPS allein reicht nicht aus. Die SSL/TLS-Verschlüsselung schützt zwar den Traffic zwischen dem Browser und der Website, behebt jedoch keine Fehler in der Anwendung und verhindert auch nicht den Zugriff mit einem schwachen Passwort. Für einen umfassenderen Schutz sind zudem Software-Updates, die Absicherung von Zugriffen und die Überprüfung von Backups erforderlich. Betrachten Sie HTTPS daher als Teil eines umfassenderen Sicherheitssystems.

Ist auch bei Shared Hosting ein serverseitiger Schutz erforderlich?

Ja, auch bei Shared Hosting ist der serverseitige Schutz wichtig. Der Anbieter verwaltet zwar bestimmte Teile der gemeinsamen Infrastruktur, doch die Sicherheit Ihrer Website und Ihrer Konten erfordert möglicherweise besondere Aufmerksamkeit. Halten Sie die Anwendungen und Plugins Ihrer Website auf dem neuesten Stand, nutzen Sie eine starke Authentifizierung und überprüfen Sie die Zugriffsrechte. Erkundigen Sie sich außerdem, welche Aufgaben der Dienstanbieter übernimmt und welche Ihnen selbst obliegen.

Wie kann ich mich vor DDoS-Angriffen schützen?

Gegen DDoS-Angriffe kann die Koordinierung mehrerer Netzwerk- und Betriebsmaßnahmen helfen, doch keine einzelne Einstellung garantiert vollständigen Schutz. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Hosting-Anbieter, welche Verfahren zur Netzwerkverkehrsfilterung und zum Vorfallmanagement für Ihren Dienst gelten. Erwägen Sie bei Ihrer Website eine Begrenzung der Anfragen und achten Sie auf ungewöhnliche Traffic-Anstiege. Bei Verdacht auf einen Angriff notieren Sie den Zeitpunkt und die Symptome und melden Sie diese anschließend Ihrem Provider.

Wie oft sollte ein Backup des Servers durchgeführt werden?

Die Häufigkeit der Backups hängt davon ab, wie viel Datenverlust Sie in Kauf nehmen können und wie häufig sich der Inhalt Ihrer Website ändert. Bei einem häufig aktualisierten Online-Shop kann ein anderer Zeitplan angebracht sein als bei einer selten geänderten Präsentationsseite. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Anbieter nach der Häufigkeit der Backups, der Aufbewahrungsdauer und den Bedingungen für die Wiederherstellung. Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit auch, ob die Website tatsächlich aus dem Backup wiederhergestellt werden kann.

Wann empfiehlt es sich, statt Shared Hosting einen VPS zu wählen?

Sie sollten einen Wechsel zu einem VPS in Betracht ziehen, wenn der Ressourcenbedarf oder die Konfigurationsanforderungen Ihrer Website die Möglichkeiten des Shared Hosting übersteigen. Ein VPS bietet Ihnen zwar mehr Kontrolle, seine Verwaltung kann jedoch auch mit einem höheren technischen Aufwand verbunden sein. Je nach Servicemodell müssen Sie möglicherweise selbst für die Aktualisierung des Betriebssystems und der installierten Anwendungen sorgen. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie den Ressourcenbedarf und die Verfügbarkeit des Fachwissens für den Betrieb einschätzen.

Schützt die Zwei-Faktor-Authentifizierung den Server vor Angriffen?

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt den Zugriff auf Ihr Konto durch einen zusätzlichen Verifizierungsschritt, schützt den Server jedoch allein dadurch nicht vor allen Angriffen. Sie ist kein Ersatz für ein starkes Passwort, einen auf die erforderlichen Berechtigungen beschränkten Zugriff, Updates oder Backups. Aktivieren Sie sie in den entsprechenden Verwaltungsoberflächen, sofern verfügbar, und überprüfen Sie regelmäßig, wer Zugriff auf das Hosting und die Verwaltung der Website hat.

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